15 Posen und Tipps für Selfies

Auf Instagram findet man ständig geniale Selfies, doch wenn man es dann selbst ausprobiert, will es nicht so richtig hinhauen. Aber keine Angst… meist liegt es nicht am Motiv, sondern dem Fehlenden Know-How des Fotografen – und dieses Know-How kann man lernen! Wie Wahrheit ist: Die richtige Pose und Komposition ist wichtiger, als jede Kamera-App. Hier sind einige Tipps zum Posieren für Selfies sowie Vorschläge, wie du deine Kamera oder dein Smartphone halten solltest.

Pose #1: Enger Schnitt

Eine Schwierigkeit bei Selfies ist, dass der Hintergrund normalerweise unruhig und durcheinander wirkt.  Außerdem kann man oft erkennen, dass die Person auf dem Foto die Hand ausstreckt, um die Kamera oder das Smartphone zu halten.  Du kannst diese beiden Probleme lösen, indem du ein Foto von kurzer Distanz machst, das nicht einmal dein gesamtes Gesicht zeigt.

Ein Tipp für Fortgeschrittene: Wenn du das Smartphone näher an dich selbst hältst, werden Merkmale auf deinem Gesicht, die näher am Objektiv liegen, hervorgehoben und die weiter entfernten Merkmale minimiert.  Das bedeutet, dass die Nase länger und die Augen kleiner aussehen.

Natürlich handelt es sich dabei um einen Effekt, den du eher vermeiden möchtest (es sei denn, du hast eine sehr kleine Nase und umso größere Augen 😉). Eine einfache Möglichkeit, dies zu beheben, besteht darin, das Handy eben nicht zu eng an deinem Gesicht zu halten, sondern digitalen Zoom zu verwenden. Allerdings solltest du es damit nicht übertreiben, denn zu starkes Vergrößern verringert die Details in der Aufnahme. Die Idee ist, den störenden Hintergrund auszublenden und trotzdem deine natürlichen Proportionen beizubehalten.

Pose #2: Der goldene Schnitt

Fotografen wissen alles über die Drittel-Regel – den goldenen Schnitt – scheinen diese aber schnell zu vergessen, sobald es Zeit für ein Selfie ist. Selfies schützen nicht vor einer schlechten Komposition!

Die Idee dahinter ist, das Motiv nicht mittig zu platzieren, sondern im sogenannten goldenen Schnitt. Dabei wird das Bild sowohl horizontal, als auch vertikal in drei Teile unterteilt. Dort wo sich die Schnitte kreuzen, sollte sich die Mitte des Motivs befinden.

Wenn du diese Regel einhältst, wirkt dein Selfie plötzlich weniger wie ein Passbild – landläufig auch Verbrecherfoto genannt 😉.

Die Umsetzung dieser Regel ist total einfach. Die meisten Handykameras haben eine Einstellung, mit der du die entsprechenden Linien für den goldenen Schnitt einblenden kannst. Du musst es dabei auch gar nicht so genau nehmen, nur die Tendenz sollte stimmen.

Pose #3: Anstatt dem Gesicht einfach die Füße fotografieren

Wenn ich an einen Selfie denke, fällt mir sofort ein schönes, geschninktes Gesicht ein. Aber die Wahrheit ist, ein Selfie jedes Foto sein kann, dass man von sich selbst geschossen hat. Warum solltet du also nicht einfach ein Foto von einen Füßen machen – oder anderen Körperteilen (wobei wir jetzt nicht auf Details eingehen wollen)?

Du hast neue Schuhe gekauft? Mach ein Selfie davon! Du hast deine Fingernägel frisch lackiert? Macht ein Selfie davon! Du ein hast ein neues Tattoo? Ok, ein bisschen warten, bis sich die Haut beruhigt hat, aber dann ist ist die Zeit für ein Selfie gekommen. Das Interessante an Selfies ist meiner Meinung nach die Spontanität und Abwechslung und diese lässt sich durch eine gesunde Variation der Motive erreichen.

Pose #4: Sich im Wasser fotografieren

Lass es dir im Wasser gut gehen, lieg dich gemütlich auf die Badematratze und pack das Handy zum Selfie shooten aus. Alterntiv kannst du das Ganze auch in der Badewanne erledigen. Meist werden diese Selfies ziemlich sexy, besonders wenn du dich entspannt zeigst.

Sich im Wasser zu zeigen, kann wirklich Spaß machen, und es macht das Foto auch einzigartiger als die typische “halte-die-Kamera-auf-mich-und-ich-mache-cheeeeese” Selfie.

Pose Nr. 5: Beim Selfie-machen erwischt

Eine wirklich lustige Idee, die ich in letzter Zeit häufiger gesehen habe, ist das Fotografieren einer Person, die gerade einen Selfie macht. In diesem Fall würdest du also eine andere Person fragen, ob sie dich fotografieren kann, während du ein Selfie von dir machst.

Ziemlich cool wirkt das, wenn man beim Selfie-machen professionell aussieht. Also mit cooler Mimik und am besten sogar mit Selfie-Stick.

Pose Nr. 6: Der beidhändige Selfie

Beim Selfie stellt sich im Grunde immer die Frage, ob man zwei Hände benutzt oder nur eine. Die meisten Leute begnügen sich damit, das Handy schräg oberhalb des Kopfes zu halten und dann abzuknipsen. Doch warum nicht einfach mal ein bisschen Abwechslung ins Spiel bringen?

Währen es ziemlich einfach ist, mit das Selfie mit zwei Händen zu machen, weil man die Kamera mit einer Hand halten und mit der anderen den Auslöser drücken kann, muss man ein wenig darauf auchten, die Kamera nicht zu verdecken. Tipp: Wenn de beide Hände nutzt und die Kamera vom Körper weghältst, könne deine Arme als Rahmen dienen.

10 schnelle Selfie-Tipps

Neben diesen Anregungen für Posen, habe ich noch ein paar schnelle Tipps für dich, wie Selfies besser gelingen, als zuvor.

Tipp #1: Experimentiere mit Winkeln

Neige deinen Kopf nach links und dann nach rechts, während du dich auf dem Bildschirm deines Telefons betrachtest. Für die meisten von uns ist eine Seite attraktiver als die andere. Auch ist es im Allgemeinen interessanter, seine “beste Seite” zu zeigen als eine direkte Aufnahme.

Tipp #2: Passe deine Schulterposition an

Wenn deine Schultern parallel zur Kamera sind, drehe sie leicht nach links und dann leicht nach rechts, um zu sehen, was am besten aussieht. Achte nur darauf, den Winkel so zu wählen, dass die Kamera nicht zur Sonne zeigt – es sei denn, dir gefällt der Effekt.

Tipp #3: Stelle dich ich ins Licht

Posiere in einem Bereich mit sanfter Beleuchtung – entweder drinnen in der Nähe eines Fensters oder draußen. Eine wunderschöne Beleuchtung ermöglicht eine schmeichelhaftes Resultat. Wie du sicherlich schon ahnst, ist die Tageszeit und das Wetter entscheidend. Für das Wetter können wir nichts, aber wann gibt es das schönste Licht?

Im Idealfall solltest du deinen Selfie während der magischen Stunde machen! (Die magische Stunde sind eigentlich zwei Zeitpunkte – eine Stunde nach Sonnenaufgang und eine Stunde vor Sonnenuntergang). Hier ist das Licht sanft und ein wenig orange, was der Haut einen schöne Farbe verleiht.

Tipp #4: Probiere etwas Neues aus

Wie bereits vorher erwähnt… deine Selfies leben auch davon, dass du immer wieder etwas neues ausprobierst. Nachdem du deine Standard-Shots drauf hast, kannst du weitere Motive abfotografieren, die dein jetziges Leben wiederspiegeln. Dies kann dein neues Haustier, dein Auto, deine Uhr, deine neue Frisur etc. sein – alles, was du in diesem Moment interessant findest.

Tipp #5: Warte auf den geeigneten Zeitpunkt

Mache dann deine Selfies, wenn du dich an einem besonderen Ort befindest oder ein besonderer Anlass besteht. Alltägliche Situation sind zwar durchaus für Selfies geeignet, aber der Mensch sucht doch immer wieder nach dem Besonderen. Dieses Besondere könnte eine Städtereise sein, ein Ausflug mit der Familie oder sonstige Aktivitäten, die dein Leben in einem neuen Licht erstrahlen lassen.

Tipp #6: Zubehör

Setz dir einen Hut auf oder sogar eine Perücke und trage eine Sonnenbrille. Oder mache all das nicht, sondern lass dir etwas ganz anderes einfallen. Accessoires sind nicht nur bei Fotostudies beliebt, sondern sollten auch Teil deines Selfie-Reportoires sein.

Tipp #7: Sich selbst ausdrücken

Lächeln. Stirnrunzeln. Schmollen. Albern sein. Es gibt so viele Emotionen, die sich über die Mimik ausdrücken. Spiele damit herum, mache zahlreiche Selfies und wähle dann die besten aus.

Tipp #8: Mache eine Ganzkörperaufnahme

Ein Spiegel in voller Länge eignet sich gut für diese Art von Selfie-Aufnahmen. Auch hier ist der Winkel des Körpers nach links oder rechts zu wählen, was im Allgemeinen schmeichelhafter ist als geradeaus zu schießen.

Im Gegensatz zu normalen Selfies ist hier nicht das Gesicht, sondern das Outfit und die Pose der Star. Es mag einige Versuche dauern, bis du den perfekten Shot gefunden hast, aber die Resultate sind es meistens wert.

Tipp #9: Nutze ein Smartphone mit guter Kamera

Es versteht sich ja eigentlich von selbst, aber wenn du kein anständiges Smartphone besitzt, sieht jedes Bild aus interessant aus wie eine Kartoffel. Es muss dabei nicht das teurste Handy sein: Ein Mittelklasse-Smartphone gibt es meist schon ab 300 € mit guter Selfie-Kamera. Aber aufgepasst: Es ist nicht nur die Anzahl der Pixel, die entscheidend ist. Die Qualität des Objektivs und der Software spielen eine wichtige Rolle.

Tipp #10: Strecke deinen Hals ein wenig nach vorne

Es ist wirklich nicht peinlich! Die meisten Menschen haben ein kleines oder größeres Doppelkinn. Doch Models und Schauspieler wissen, dass man nur als fotogen gilt, wenn man ein scharf definiertes Kinn besitzt. Der Unterkiefer muss sich klar und deutlich vom Hals absetzen. Um die schöne Kinnparite noch deutlicher hervorstechen zu lassen, wird der Kopf ganz professionell ein klein wenig nach vorne gestreckt. Probier es einfach mal aus!

Tipp #11: Verwende einen Selfie-Stick

Eine Möglichkeit, sich wirklich hervorzuheben, besteht darin, den kitschigen “verlängerten Arm auf dem Foto” loszuwerden. Ich weiß, dass es anfangs seltsam erscheint, einen Selfie-Stick zu verwenden, aber es gibt einen Grund dafür, dass man sie überall sieht – sie lassen die Fotos wirklich gut aussehen!

Es gibt zwei grundlegende Arten von Selfie-Sticks – verkabelte und Bluetooth-Sticks. Ich bevorzuge die Bluetooth-Variante, denn so erspart man sich den Kabelsalat.

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